Über mich

«Gott, gib uns die Gelassenheit, die Dinge zu akzeptieren, die wir nicht ändern können, den Mut, die Dinge zu verändern die wir ändern sollten und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.»

 

Reinhold  Niebur (1892-1971)

(Theologe, Philosoph u. Politologe)


Das bunte Abenteuer meines Lebens begann 1959 in Berlin. Meine Kindheit und die erlebte Trennung von Familien, verbunden mit einigen Wohnortswechseln, lehrten mich schon früh mit wechselhaften Situationen umzugehen und mich immer wieder neu zu orientieren.

 

Als Kind lebte ich ganz in der Welt der Bücher, der Märchen und Sagen und meiner Liebe zu Tieren – ich war eine Träumerin. Später kamen das Interesse an Naturwissenschaften, der Medizin und der Spiritualität dazu. Erholung finde ich in der Schönheit der Natur, auf Reisen in fremde Länder, am und auf dem Meer, doch vor allem in der Begegnung und dem Austausch mit Freunden und Familie.

 

Das Auftreten von Hämophilie und frühkindlichem Autismus in der Familie brachten einen inneren Wandel. Ich lernte, mich immer mehr auf meine Wahrnehmung, Intuition und Sensitivität einzulassen. Voraus zu planen war und ist nur begrenzt möglich. Ich musste meine Vorstellungen von einem Leben in geordneten Bahnen verändern – aber gehörte das nicht auch zu meiner Lebenssehnsucht? Lernen im Moment zu leben, Loslassen von alten Strukturen, sich entspannen, wenn der Moment es zulässt? Es war eine grosse Herausforderung an mein strukturiertes Denkmuster.

 

JETZT war die Zeit gekommen mich meinem Selbst zuzuwenden. Wie Leuchttürme, die den Weg aufzeigen, tauchten immer wieder Menschen in meinem Leben auf, die mir mit ihrem Wissen, ihrer Weisheit und ihrer Liebe zu Seite standen.

 

Es ist die Macht der bedingungslosen Liebe, die das Feuer des Lebens in uns entfacht. Sie ist die grösste Heilungskraft.

 

Heute weiss ich, dass all diese Herausforderungen und Erfahrungen zu meinen Lebensaufgaben gehören. Daraus zu lernen und zu wachsen und sie als Chance zu nutzen, um meiner inneren Führung zu folgen, sehe ich als grosses Privileg an. Mit einer guten Prise Humor gesegnet, sowie dem Willen nicht aufzugeben, schaffe ich es immer wieder, mein Lebensschiffchen auf Kurs zu bringen.

 

Durch die persönlichen Erfahrungen und unterschiedlichen Ausbildungen, die ich machen durfte, erwuchs in mir die Vision, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten und zu unterstützen.

 

Mein inneres Wachstum führt mich immer weiter, bis an mein Lebensende – hin zu der Verbindung und Integration von Bewusstem und Unbewussten, dem Denken mit dem Herzen – zu Ganzheit und innerem Frieden.

 

Danken möchte ich meinen Lehrerinnen und Lehrern, die mich in meinem Leben begleitet haben und weiter begleiten. Für ihre Geduld, der Liebe und der Weisheit, die sie mich lehren. Und für die Freiheit meinen eigenen Weg zu finden.